Tabs taggen und schnell wiederfinden

Vielleicht kennt ihr das Problem. Lange URLs kann man sich einfach nicht merken und auch so manche Tab-Titel sind nicht wirklich hilfreich, um sich später einmal wieder an einen Tab erinnern zu können.

Ich habe hierfür eine einfache Lösung gefunden. Für solche Tabs lege ich mir Lesezeichen an und im Namen des Bookmarks ergänze ich dann einfach ein paar Tags (Schlagwörter), die ich mit dieser Seite assoziiere.

Wenn ich dann einen neuen Tab öffne und einfach mal diesen Tags suche, finde ich meinen als Sternchen markierten Tab in der Regel schnell wieder.

Diese Seite habe ich mit den Tags „calendar“, „all day“, „notification“ versehen, um sie künftig als gespeichertes Lesezeichen mit diesen Schlagwörtern wiederzufinden

Google Calendar als To-Do nutzen

Mein Kredo lautet: je weniger Apps und Services, desto besser. Das bedeutet für mich, Gmail ist meine App für fast alles. Kommunikation, RSS-News und dank Snoozing auch für Erinnerungen. 

Aber eben nur fast. Einen Kalender kann es leider (noch) nicht ersetzen. Für diesen nutze ich Google Calendar. Was meine ich mit nutzen?

Zum einen klassisch. Events werden dann eingetragen, wann sie stattfinden. Sprich, Verabredungen und konkrete Termine. 

Dann gibt es aber noch andere Dinge. Solche, die man erledigen will oder an die man erinnert werden will, die aber keinen konkreten Zeitbezug haben. Ob jetzt, morgen oder in einer Woche ist da nicht so wichtig.

Google Calendar hat dafür meines Wissens Reminders und Goals ins Leben gerufen. Mit diesen bin ich aber nie warm geworden. Geht für mich zu weit weg vom Konzept von Google Calendar. Da könnte ich ja gleich eine dedizierte Todo-App benutzen. 

Will ich aber eben wie bereits oben erwähnt nicht. Es soll bei Gmail und Google Calendar bleiben. Eine dritte App passt mir nicht ins Haus.

Brauch ich auch nicht, denn ich meine einen guten Workflow mit Stock Google Calendar gefunden zu haben. Als Ergänzung brauche ich nur zwei „Erweiterungen“. Für den Laptop Chrome nehme ich Checker Plus for Google Calendar und für Android Calendar Notifications Plus.

Nun zum Ablauf. Wenn ich einen Gedanken festhalten will, der keinen konkreten Zeitbezug hat, dann öffne ich Google Calendar auf dem Laptop oder unter Android und klicke einfach auf Create Event

Dann im Titel den Gedanken festhalten und einfach auf speichern drücken. Event-Zeit ist unerheblich, denn dank der oben genannten Erweiterungen kann ich die Erinnerung daran so lange snoozen, bis ich sie erledigt habe. 

Wie das auf dem Laptop aussieht, seht ihr zum Beispiel unten.

Und wie nutzt ihr euren Kalender so? Passt euch so ein Workflow oder setzt ihr lieber auf eine eigene Todo-App? Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen.

Mit Google Calendar lege ich meine Events an und Checker Plus for Google Calendar stellt sie mir als abhakbare und snoozebare Todos dar

Auf der Suche nach dem leichten Launcher: der ap15 Launcher

Das ist der dritte Artikel in der Reihe, nachdem ich ja bereits über den Lawnchair Launcher und Rootless Pixel Launcher geschrieben habe. Dieses Mal geht es um den ap15 Launcher und dieser hat es wahrlich in sich. 

Der Launcher kommt mit einem alternativen Bedienkonzept daher. Statt Icons stellt er eure Apps als Text dar. Je mehr ihr eine App benutzt, desto größer wird ihr Text auf dem Homescreen. Widgets Fehlanzeige.

Alles in allem ein sehr simpler Launcher, der denen reichen dürfte, die nur wenige Apps installiert haben, nicht auf Widgets angewiesen sind und auch sonst wenig von ihrem Homescreen erwarten.

Den auf der Plusseite kommt der Launcher mit einem sehr geringen Ressourcenverbrauch daher und eignet sich deshalb sehr gut für alte Android-Geräte.

Von mir gibts dafür 5 von 5 Sternen.

Der ap15 Launcher zeigt meine meistgenutzten Apps größer an, damit ich sie schneller finde
Der ap15 Launcher verbraucht bei mir lediglich rund 13 MB

Mehrere Google und Twitter-Accounts gleichzeitig nutzen

Vielleicht geht es euch ja auch so. Gmail nutzt ihr mit dem einen Account, AdSense mit einem anderen und YouTube wiederum mit dem dritten. Dazu verschiedene Twitter und komplett ist das Angebot. 

Wie nur all dies verschiedenen Accounts unter ein Chrome Dach bringen, ohne verschiedene Profile oder Incognito-Windows nutzen zu müssen?

Glücklicherweise gibt es SessionBox. Eine klasse Erweiterung, die es euch erlaubt, mehrere Tabs der selben Seite offen zu haben, und jetzt kommt der Clou, mit verschiedenen Accounts!

Einmal installiert, geht zu eurer Seite, zum Beispiel Gmail. Rechter Mausklick > SessionBox > Open in temporary session und schon öffnet sich ein zweiter Gmail-Tab, den ihr mit einem anderen Konto verwenden könnt. 

Für diese Funktionalität gibts von mir 5 von 5 Sternen.

Dank SessionBox kann ich Twitter in zwei Tabs mit zwei verschiedenen Accounts im selben Chrome-Fenster nutzen

Kalender-Benachrichtigungen unter Android nicht verschwinden lassen

Vielleicht geht es euch auch so wie mir. Ich nutzte bis dato eigentlich die Standard-Benachrichtigungen des Google Calendar unter Android. Die sind eigentlich ganz toll, erinnern sie euch doch bei jedem Anschalten des Displays daran, was ihr heute noch so zu tun habt.

Eine Sache passt aber überhaupt nicht in meinen Workflow. Ich lege mir manche Dinge einfach wahllos in den Tag, weil ich sie nicht zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt erledigen muss. Das Problem ist jedoch, dass Google Calendar die Benachrichtigung nach Ablauf des Events einfach entfernt. 

Ziemlich unpraktisch, wie ich finde. Glücklicherweise gibts eine elegante Alternative. Die nennt sich Calendar Notifications Plus

Einmal installiert, zeigt euch die App eure Benachrichtigungen genauso an wie Google Calendar, bloß bleiben diese eben selbst nach Ablauf des Events erhalten und verschwinden nicht einfach. 

Plus, ihr könnt Benachrichtigungen snoozen, wenn euch davon zu viele auf dem Bildschirm auftauchen. Auch ziemlich praktisch.

Für so viel Funktionalität gibts von mir 5 von 5 Sternen.

Persistente Benachrichtigungen von Calendar Notifications Plus mit Option zum Abhaken und Snoozen

In der Reihe „Suche leichten Android Launcher“: der Rootless Pixel Launcher

Ich habe mir ja bereits den Lawnchair Launcher angeschaut, der mit rund 25 MB zubuche schlug. Als nächstes war nun der Rootless Pixel Launcher dran. Mit diesem kam ich nach einem Tag Nutzung auf rund 31 MB. Schenkt sich also nicht viel. Scheint, ich müsste mir als nächstes mal einen noch radikaleren Launcher anschauen. Schade eigentlich, denn diese beiden basierend auf dem Google Pixel-Design haben mir eigentlich gut gefallen.

Wisst ihr noch von einem leichten Launcher, den ihr mir empfehlen könnt? Lasst es mich doch gerne in den Kommentaren wissen.

Nach einem Tag schlug der Rootless Pixel Launcher mit 31 MB zubuche

Benachrichtigung am Laptop erhalten, sobald das Smartphone voll aufgeladen ist

Beim Akku-Thema scheiden sich gefühlt die Lager. Die einen sagen, bei neueren Smartphones mache das mittlerweile gar nichts mehr und man könne das Gerät getrost so lange am Strom laden lassen, bis man sich eben wieder dran erinnert, dass man es zum Laden gegeben hat. 

Die anderen wiederum sagen, wenn das Gerät länger lädt als nötig, dann sei das nach wie vor schlecht für den Akku. 

Ich halte es mit dem zweiten Lager. Mag auch nicht, dass mein Gerät länger am Saft hängt als zwingend nötig. Fühlt sich einfach nicht effizient an.

Glücklicherweise gibt es ja Join. Installiert es auf eurem Android sowie Chrome am Laptop oder Desktop und erhaltet eine Benachrichtigung, sobald das Handy voll aufgeladen ist und vom Saft kann.

Und welchem Akku-Lager gehört ihr so an?

User-Testing: mit diesen Chrome Erweiterungen Geld verdienen

User-Testing ist eine spaßige Methode, um online Geld zu verdienen. Dabei testet ihr Webseiten, indem ihr bestimmte Aufgaben erfüllt und das ganze aufnehmt, während ihr eure Gedanken laut vor euch her quasselt. Eine der bekanntesten User-Testing-Plattformen ist wohl UserTesting.com. Leider bieten die jedoch keine Möglichkeit an, um unter Linux zu testen. Deswegen kamen die für mich nicht in Frage.

Ferner sind bei mir all die Kandidaten rausgefallen, die mich nur über das Smartphone testen lassen. Will ich nicht. Zum einen ist mein Smartphone zu langsam dafür, zum anderen ist mir das viel zu fummelig.

Ich möchte an meinem Linux Laptop testen. Dort nutze Chrome. Und glücklicherweise gibt es Plattformen, die eine Chrome Erweiterung bereitstellen, mit denen ihr plattformübergreifend testen kennt, ohne Zusatzsoftware installieren zu müssen. Alles was ihr braucht, ist der Chrome.

Im folgenden habe ich euch mal eine Liste an Plattformen zusammengestellt, die ich so bisher gefunden habe.

  • Userbrain Testing: kommen aus Deutschland. Bezahlen pro Testvideo $3 US Dollar.
  • Teston: scheint aus Norwegen zu kommen. Die Plattform macht einen sehr professionellen Eindruck. Habe ich selbst allerdings noch nicht ausprobiert. Zur Bezahlung kann ich also nix sagen.
  • Testapic: kommen aus Frankreich. Die Plattform ist zum großen Teil noch auf Französisch. Macht euch also darauf gefasst, Google Translate zur Hilfe zu nehmen. Habe ich selbst auch noch nicht ausprobiert.
  • Loop11 User Testing: kommen aus Australien. Um euch anzumelden, müsst ihr diese Seite besuchen. Habe ich selbst ebenfalls noch nicht ausprobiert.

Kennt ihr noch weitere? Dann lasst es mich und andere doch in den Kommentaren wissen.

Mein Dashboard von Userbrain Testing

Auf der Suche nach dem leichtesten Android Launcher

Mein Motorola G2 ist schon etwas in die Jahre gekommen. An Wegschmeißen und neu kaufen denke ich trotzdem nicht. Es gibt ja schließlich Mittel und Wege, die Performance nochmal ordentlich anzukurbeln. 

Darunter zählt auch der Android Launcher. Das ist diese Oberfläche, die ihr seht, wenn ihr euer Smartphone entsperrt und die euren Home-Screen zur Verfügung stellt. Es gibt etliche Launcher da draußen, die sind einfach nur fett und übergewichtig. Oft von Herstellern mit irgendwelchem unnötigen Krempel vorinstalliert, der alles einfach nur unerträglich langsam macht.

Gott sei Dank hat man ja die Wahl. In dieser Artikelserie will ich meinen Fortschritt im Hinblick auf den leichtesten Launcher dokumentieren. 

Was heißt dabei leichtesten? Streng genommen suche ich nicht nach dem Launcher, der am wenigsten Ressourcen verbraucht, sondern vielmehr einen guten Kompromiss aus leicht hinsichtlich Ressourcen und gut benutzbar. Bringt ja nix, wenn das Ding nichts mehr verbraucht, aber auch unterirdisch in der Bedienung ist.

Los ging es also mit dem Trebuchet Launcher. Der kam vorinstalliert auf meinem Lineage OS 7.1.2. Wer das nicht kennt, das ist ein alternatives Android-System. Sonst würde ich wohl noch Android Version 5 nutzen, da Motorola keinen Updates mehr für das G2 anbietet.

Zweiter Stopp ist nun gerade der Lawnchair Launcher. Habe mal über Settings > Memory > Used by apps in the last day geschaut und der schlägt mit 25 MB zubuche.

Als nächstes schaue ich mir nun den Rootless (Pixel) Launcher an. Bis demnächst!

Der Lawnchair Launcher verbraucht bei mir nach einem Tag rund 25 MB